„Kneippen und Rasten“ am Schwärzbrunnen in Utzenhofen

Utzenhofen, Markt Kastl

Entwicklungsziel: „Profilierung als Tourismusregion unter besonderer Berücksichtigung der naturräumlichen und kulturellen Potentiale“

Handlungsziel: „Umsetzung von 3 Projekten zur Förderung der verträglichen Nutzung naturräumlicher Besonderheiten und der Bewusstseinsbildung“

Projektträger: Markt Kastl

Förderhöhe: 60%

Die Freifläche am „Schwärzbrunnen“ in Utzenhofen soll aufgewertet und erweitert werden und dabei der Quellaustritt des Schwärzbrunnens erlebbar und attraktiv gestaltet werden. Wichtiges Kriterium für das Projekt ist die Bestandserhaltung des Baumbestands, um sich so naturräumlich zu ergänzen. Es entsteht ein Treffpunkt für Einheimische am Quell-Kneipp-Becken und Feuerstätte, sowie der Rastplatz für Radler und Wanderer. Gemeinsam erleben sie hier den Ursprung der Natur durch die Quelle des Schwärzbrunnens. Durch die Feuerstelle und den Bezug zum Schwärzbrunnen verbinden sich die Elemente Feuer und Wasser. Die Topfquelle des Schwärzbrunnen ist eine seltene Quellerscheinung.

Verschiedene Zielgruppen werden durch dieses Projekt angesprochen. Einheimische gehen zum Schwärzbrunnen, um sich dort im Kneippbecken zu erholen, um dort ihre Wanderung zu beginnen oder sich zu treffen. Touristen, vor allem Wanderer und Radler, werden die Raststation mit den Fahrradständern nutzen und sich über die Quelle und die vorhanden naturräumlichen Besonderheiten zu informieren. Das Projekt wird durch eine hohe Eigenleistung durch die Dorfvereine unterstützt. Hier treffen die verschiedenen Generationen aufeinander und helfen sich gegenseitig bei dem Projekt. Dies stärkt den Zusammenhalt im ganzen Dorf und lässt die Utzenhofer auch den Wert ihrer Quelle wieder mehr schätzen. Das Projekt wird weitestgehend barrierefrei gestaltet.

Das Projekt wird mit einer hohen Eigenleistung der Dorfvereine umgesetzt. Der Wunsch, den Schwärzbrunnen aufzuwerten und zu einem Treffpunkt auszuweiten, kam von den Bürgern selbst. In mehreren Sitzungen und Vor-Ort-Terminen wurde die Planung konkretisiert. Mehrere Vereine und Bürger haben bereits ihr Signal zur Unterstützung des Projekts, vor allem zum Leisten von Arbeitsstunden, gegeben. Die Pflege der Fläche übernimmt hauptsächlich der Markt Kastl, wobei die örtlichen Vereine und Bürger auch hier ihre Unterstützung, z.B. durch jährliche Arbeitsdienste, gesichert haben. So sind in allen Projektphasen Bürger eingebunden, was zu einem erheblichen Grad der Bürgerbeteiligung führt.
Gesamtkosten (geplant): ca. 34.000 Euro (brutto, ohne Eigenleistung)