LAG-Entscheidungsgremium 27.09.2016

In der Sitzung des LAG-Entscheidungsgremiums am 27.09.2016 wurde über die Projekte „Vils erleben Hahnbach – Gocklwiese“, „Erfassung (historischer) Kulturlandschaften“ und „Zentrum der Achtsamkeit“ abgestimmt.

Obwohl die Vils mitten durch Hahnbach verläuft ist sie momentan aufgrund der einsäumenden Baum- und Strauchbepflanzung nur von der Brücke der Bundesstraße 14 aus wahrnehmbar. Ansatzpunkt für das Projekt „Vils erleben Hahnbach – Gocklwiese“ ist das Areal am östlichen Ortsrand von Hahnbach. Hier entstehen zunächst (über das Wasserwirtschaftsamt Weiden) Ufersitzstufen um den direkten Zugang zur Vils zu ermöglichen. Dieser Bereich soll mit einem Aussichtssteg und einer Wasserkanone aufgewertet werden. Weitere Elemente sind ein Wasserspielplatz, ein überdachter Aufenthaltsbereich (der auch als Veranstaltungspavillon nutzbar sein soll), ein Grillbereich, Seniorenfitnessgeräte, befestigte Stellplätze sowie ein Rundweg der alle Elemente verbindet. Gesamtkosten ca. 283.101 €.

Das Projekt „Vils erleben Hahnbach – Gocklwiese“ übertrifft die notwendige Mindestpunktzahl des Projektbewertungssystems. Alle anwesenden Gremiumsmitglieder beteiligen sich an der persönlichen Abstimmung. Beschlussfassung 4 x ja, 0 x nein.


In dem Kooperationsprojekt „Erfassung (historischer) Kulturlandschaften“ arbeiten 12 LAGen aus Mittelfranken und der Oberpfalz zusammen. Wichtigster Bestandteil bei dem Projekt ist die Erstellung einer Datenbank, die mit Informationen über die Kulturlandschaft gefüllt werden soll. Nach der Fertigstellung haben Regionen aus ganz Bayern die Möglichkeit diese Datenbank zu nutzen. Daneben wird es Schulungen für Ehrenamtliche geben, um sich in die Materie besser einzuarbeiten. Ein Projektmanagement soll für die Ehrenamtlichen als Ansprechpartner dienen und die einzelnen Aktivitäten koordinieren. Um die Professionalität der Datenbank sicher zu stellen, wird das gesammelte Material wissenschaftlich überarbeitet. Gesamtkosten ca. 290.000 €.

Das Kooperationsprojekt „Erfassung (historischer) Kulturlandschaften“ übertrifft die notwendige Mindestpunktzahl des Projektbewertungssystems. Alle anwesenden Gremiumsmitglieder beteiligen sich an der persönlichen Abstimmung. Beschlussfassung 4 x ja, 0 x nein.


Hintergrund für das Projekt „Zentrum der Achtsamkeit“ sind die zunehmenden Leistungsanforderungen in modernen Arbeitsorganisationen, die immer mehr Eigenverantwortung auf der Seite von Führungskräften und Mitarbeitern fordern. Viele Menschen haben den Kontakt zu sich selbst und zur Natur verloren – als Folge sind Ängste, Depressionen und Burnout zunehmende Diagnosen. Demzufolge ist es wichtig gesundheitsfördernde Verhaltensweisen und Rahmenbedingungen statt Feuerwehrmaßnahmen nachhaltig zu verankern. Ein wichtiger Baustein ist hierbei im Ammerthaler Institut die Arbeit mit Pferden, da diese unmittelbare und authentische Spiegel des menschlichen Verhaltens sind. Um diese speziellen Kurse auch bei schlechtem Wetter abzuhalten ist ein befestigter Trainingsplatz für die Arbeit mit den Pferden bzw. Teamübungen als Hauptbestandteil vorgesehen. Darüber hinaus soll es ein Sonnensegel, einen Pavillon und Sitzmöglichkeiten geben. Ein Pfad der Sinne sowie Bepflanzungen und Wegebau runden das ganze ab. Gesamtkosten ca. 24.000 €.

Das Projekt „Zentrum der Achtsamkeit“ erreicht nicht die notwendige Mindestpunktzahl des Projektbewertungssystems. Alle anwesenden Gremiumsmitglieder beteiligen sich an der persönlichen Abstimmung. Beschlussfassung 0 x ja, 4 x nein.