LAG Entscheidungsgremium am 10.10.2017

In der Sitzung des LAG-Entscheidungsgremium am 10.10.2017 wurde über das Projekt „Hausnamen erzählen Geschichte“ abgestimmt.
Mit dem Projekt „Hausnamen erzählen Geschichte“ werden Hausnamen sichtbar gemacht. Wie Dialekt, Trachten und Volksmusik, waren auch Hausnamen vor allem in den 1960er, 70er und 80er Jahren nicht mehr standesgemäß. Nicht alle der Hausnamen blieben im Gedächtnis oder in Urkunden erhalten. Deshalb ist es wichtig, dass diese Namen nicht in Vergessenheit geraten, die noch in der Generation unserer Großväter so alltäglich waren. Eine Rückbesinnung auf die Wichtigkeit ist in den letzten Jahren wieder zu erkennen: Die junge Bevölkerung spricht sich wieder mit Hausnamen an, sie ersetzten teilweise sogar die beliebten Spitznamen.

Um die Hausnamen auch öffentlich darzustellen und damit bekannt zu machen, wurde das Projekt „Hausnamen erzählen Geschichte“ aufgegriffen. Auf Schildern werden sowohl der Hausname, als auch – soweit möglich – dessen Bedeutung dokumentiert. Das Hausnamensschild macht so weithin für alle sichtbar, dass sich diese Bürger mit der Region und mit der Geschichte des eigenen Namens beschäftigen. Insgesamt werden im nächsten Jahr rund 950 dieser Schilder an den Häusern in 22 von 28 Kommunen im Amberg-Sulzbacher Land angebracht. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 45.000 Euro (netto).

Das Projekt „Hausnamen erzählen Geschichte“ übertrifft die notwendige Mindestpunktzahl des Projektbewertungssystems. Alle zur Abstimmung answesenden Gremiumsmitglieder beteiligten sich an der Abstimmung. Beschlussfassung 7 x ja, 0 x nein.