LAG Entscheidungsgremium am Donnerstag, 23.11.2017

Am Donnerstag, 23.11.2017 wurde im LAG-Entscheidungsgremium über neue Projekte abgestimmt.„Kneippen und Rasten wird schon bald am Schwärzbrunnen in Utzenhofen möglich sein. Dafür hat das LAG-Entscheidungsgremium nun die Weichen gestellt. Die Freifläche am Schwärzbrunnen in Utzenhofen soll aufgewertet und erweitert werden. Dabei soll die seltene Quellerscheinung, die Topfquelle des Schwärzbrunnens, erlebbar und attraktiv gestaltet werden. Es entsteht eine Kombination aus Treffpunkt für Einheimische am Quell-Kneipp-Becken und Feuerstätte, sowie der Rastplatz für Radler und Wanderer. Gemeinsam erleben sie hier den Ursprung der Natur durch die Quelle des Schwärzbrunnens. Durch die Feuerstelle und den Bezug zum Schwärzbrunnen verbinden sich die Elemente Feuer und Wasser. Insgesamt betragen die Kosten für das Projekt ca. 34.000 Euro (brutto). Dazu kommt noch ein erheblicher Teil an Eigenleistung. Daraus ergibt sich durch den Fördersatz von 60% eine mögliche LEADER-Förderung von rund 17.150 Euro.

Das Projekt „Kneippen und Rasten am Schwärzbrunnen in Utzenhofen“ übertrifft die notwendige Mindestpunktzahl des Projektbewertungssystems. Alle zur Abstimmung answesenden Gremiumsmitglieder beteiligten sich an der Abstimmung. Beschlussfassung 10 x ja, 0 x nein.

 

In Hirschau plant der Festspielverein Hirschau e.V., ein Kulturzentrum in der Alten Mälzerei zu schaffen. In einem ersten Schritt wird nun die Tribüne erweitert und aufgewertet. Die Tribüne deckt nicht mehr die aktuellen Bedürfnisse (Barrierefreiheit, Sicht auf Bühne, Toilettenanlagen) ab. Durch die Umgestaltung wird wieder die frühere Geländegestaltung ersucht. Eine deutlich aufgewertete Tribüne lässt die „Hirschauer Stückl“ noch eindrucksvoller erleben. Insgesamt betragen die Kosten für das Projekt ca. 140.000 Euro (netto). Daraus ergibt sich durch den Fördersatz von 40% eine mögliche LEADER-Förderung von ca. 56.000 Euro.

Das Projekt „Tribüne im Kulturzentrum Alte Mälzerei Hirschau“ übertrifft die notwendige Mindestpunktzahl des Projektbewertungssystems. Alle zur Abstimmung answesenden Gremiumsmitglieder beteiligten sich an der Abstimmung. Beschlussfassung 9x ja, 0 x nein.

 

Simultankirchen sind kulturhistorisch einzigartig für die Oberpfalz. 41 historische und 9 noch aktive Simultankirchen gibt es hier. Bereits in der letzten Förderperiode wurde ein neuer Radweg konzipiert, der auf zehn Routen in der nördlichen Oberpfalz – in den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Neustadt a.d. Waldnaab und Tirschenreuth – diese Simultankirchen verbindet. In einem Folgeprojekt soll dieser Radweg durch eine entsprechende Ausschilderung und „Möblierung“ aufgewertet werden. Dazu ist in einem ersten Schritt eine Befahrung notwendig, um danach gezielt eine passgenaue Beschilderung und Bestuhlung sowie ein Projektmanagement zu installieren. Dieses begleitet die Umsetzung. Insgesamt betragen die Kosten für das Projekt ca. 16.000 Euro (brutto). Daraus ergibt sich durch den Fördersatz von 70% für dieses Kooperationsprojekt eine mögliche LEADER-Förderung von ca. 9.500 Euro. Auf jede LAG (Amberg-Sulzbach, Tirschenreuth, Neustadt a.d.Waldnaab) fällt für diesen Antrag ein Budgetanteil von 1/3.

Das Projekt „Befahrung der Routen – Simultankirchen-Radweg“ übertrifft die notwendige Mindestpunktzahl des Projektbewertungssystems. Alle zur Abstimmung answesenden Gremiumsmitglieder beteiligten sich an der Abstimmung. Beschlussfassung 9x ja, 0 x nein.

 

Schließlich wurde noch über mehrere potentielle Projekte beraten, sowie über Aktuelles aus dem Bereich LEADER informiert.