Bürgerhaus – Museum 34 in Auerbach

 

Handlungsfeld: Kultur

Projektträger: Stadt Auerbach

Gesamtkosten: 137.452 € (davon LEADER: 41.288 €)

Das „Bürgerhaus“ – eines der ältesten Gebäude der Stadt Auerbach – wurde bereits im 14. Jahrhundert errichtet und hatte im Laufe der Jahrhunderte in vielfacher Weise herausragende Bedeutung: als Kastenamt, Beamtenhaus, Gasthaus und Ladengeschäft. Nach aufwändiger Sanierung steht es heute allen Bürgerinnen und Bürgern offen und beheimatet drei neu gebildete Einrichtungen, in denen sich rund 80 Ehrenamtliche engagieren. Im Erdgeschoss steht ein Versammlungsraum für Präsentationen und Veranstaltungen zur Verfügung, der von der VHS regelmäßig genutzt wird und auch für Vereine kostenfrei bereitsteht. Mitarbeiter des neu gegründeten „BürgerNetzwerks“ helfen hier täglich von 9 – 17 Uhr als Ansprechpartner bedürftigen Bürgerinnen und Bürgern durch Rat, Information und Vermittlung weiter. Ein einzigartiges Ambiente bietet der Innenhof, der insbesondere an Sommerabenden für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. In der 1. Etage ist die Stadtbücherei St. Johannes untergebracht, die in gemeinsamer Trägerschaft von Stadt und katholischer Kirchenstiftung betrieben wird. Rund 20 Ehrenamtliche öffnen diese Einrichtung viermal pro Woche. Zwischenzeitlich konnten bereits mehr als 800 Mitglieder für die Bücherei geworben werden. Im 2. Obergeschoss und im Gewölbekeller des Hauses präsentiert das „Museum 34“ Ausstellungen zu heimatkundlichen Themen und der regionalen Historie. In der Dauerausstellung werden immer exakt 34 Exponate gezeigt, wobei monatlich eines durch ein neues ersetzt wird. Die Geschichte wird in einem eigens entwickelten „Geschichtsschrank“ erlebenswert inszeniert. Im eindrucksvollen Untergeschoss werden der Bergbau, die Auerbacher Kellergänge sowie Fossilien und Mineralien dargestellt. Jährlich bereichern zwei Sonderausstellungen die Präsentationen. Betreut wird dieses Museum von einem eigens gegründeten Förderverein.