im Landesgartenschaugelände Amberg

Handlungsfeld: Natur

Projektträger: Stadt Amberg

Gesamtkosten: 34.978 € (davon LEADER: 16.345 €)

Das ehemalige Landesgartenschaugelände in Amberg ist ein beliebtes Naherholungsziel. Als Schnittstelle der überregionalen Wege, die Stadt und Land verbinden, wo Kunst und Kultur aufeinander treffen, hat es als „Tor zum Naturpark Hirschwald“ besondere Vernetzungsfunktion für das LAG-Gebiet.

Der Künstler Eckart Brandau greift das Schwerpunktthema Erz und  Geologie auf künstlerisch-spielerische Weise auf und schafft „Kunst zum Anfassen“. Zentrales Element des Platzes ist eine Skulptur aus zwei großen, aufgestellten Natursteinfindlingen mit Schwingstein, der an einer Achse aus Stahl am Kopf der großen Steine so gelagert ist, dass er wie eine Kirchturmglocke ins Schwingen gebracht werden kann. Um diese Skulptur sind weitere Findlinge angeordnet.

Der Künstler beschreibt seine Idee folgendermaßen: „Der Erzweg ist eine in Europa einzigartige Besonderheit. Wenn man hier wandert, erschließt sich dem Menschen die kulturelle Beziehung, die ihn mit der Natur und dem Erz verbindet. […] Hier soll der Rastplatz der Sinne den Wanderer einladen zu verweilen und sich zu erbauen an den großen, vom Gletscherwasser geformten und geschliffenen Findlingen, in denen Erz und Halbedelsteine (Granat) eingeschlossen und erkennbar sind. Der große Schwingstein wiederum spiegelt die Technik und die Beziehung zur Natur wider. Wir können den großen Zentralstein in Bewegung setzen, unsere eigene Energie an den Stein abgeben und uns selbst als Teil einer größeren Wirklichkeit begreifen. Hier schließt sich dem Betrachter der Kreis – Natur, Mensch und Technik.“