Befahrung der Routen – Simultankirchen-Radweg

Tribüne im Kulturzentrum “Alte Mälzerei” Hirschau
29. November 2017
Solarpotentialkataster
31. Oktober 2018

Befahrung der Routen – Simultankirchen-Radweg

Landkreise Amberg-Sulzbach, Neustadt a.d. Waldnaab, Tirschenreuth

Entwicklungsziel: „Profilierung als Tourismusregion unter besonderer Berücksichtigung der naturräumlichen und kulturellen Potentiale“

Handlungsziel: „2 Maßnahmen zur Intensivierung der (über-)regionalen Zusammenarbeit in der Vermarktung des touristischen Angebots“

Projektträger: Förderverein Simultankirchen in der Oberpfalz e.V.

Förderhöhe: 70%

Simultankirchen sind kulturhistorisch einzigartig für die Oberpfalz. 41 historische und 9 noch aktive Simultankirchen gibt es hier. Bereits in der letzten Förderperiode wurde ein neuer Radweg konzipiert, der auf zehn Routen in der nördlichen Oberpfalz – in den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Neustadt a.d. Waldnaab und Tirschenreuth – diese Simultankirchen verbindet. In einem Folgeprojekt soll dieser Radweg durch eine entsprechende Ausschilderung und „Möblierung“ aufgewertet werden. Dazu ist in einem ersten Schritt eine Befahrung notwendig, um danach gezielt eine passgenaue Beschilderung und Bestuhlung sowie ein Projektmanagement zu installieren. Dieses begleitet die Umsetzung.

In einem ersten Schritt ist nun die Befahrung dieser Routen, um eine qualifizierte Kostenschätzung zu erhalten.Der Radweg verknüpft Spiritualität und Freude an der Bewegung besonders stark und bietet damit ein seltenes zielgruppenspezifisches Angebot. Einheimische und Touristen aus Nah und Fern fahren gemeinsam gerne diesen besonderen Radweg. Die Bürger vor Ort profitieren von einem starken Simultankirchenradweg: die Region und das Bewusstsein für die Besonderheit in der Region werden gestärkt. Dazu gehört auch die Erwartung einer größeren Zahl an Touristen, die zu einer höheren Wertschöpfung im Gebiet beitragen. Wenn im zweiten Schritt eine Beschilderung am Radweg angebracht wird, profitiert der ganze Landkreis von einem nach gültigen Standards ausgestatteten Radweg. Das Radwegenetz wird so professioneller und hochwertiger aufgestellt.Dafür ist eine qualifizierte Aussage zum Ist-Zustand des Radwegs notwendig. Diese soll nun in dem Projekt „Befahrung“ erhoben werden.
Gesamtkosten (geplant): ca. 16.000 Euro (brutto, ohne Eigenleistung)