Made in Germany – Made in Ostbayern / Neugestaltung der Abteilung Indutriegeschichte im Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern, Kulturschloss Theuern

Entwicklungsziel: „Entwicklung und Profilierung der Region als Landwirtschafts- und Wirtschaftsstandort“

Handlungsziel: „Umsetzung von zwei Maßnahmen zur Fachkräftesicherung und Imagepflege des Handwerks“

Projektträger: Landkreis Amberg-Sulzbach

Förderhöhe: 70%

Sowohl im Bergbau- und Industriemuseum Theuern als auch im Industriemuseum Lauf wird dem Besucher die regionale Industriegeschichte der letzten zwei Jahrhunderte nahe gebracht. Beide Museen legen großen Wert darauf, den Menschen und seine Arbeit, Arbeitsbedingungen und Lebensumstände darzustellen. Dabei nähern sich die zwei Ausstellungen dem Thema auf unterschiedliche Art und Weise: Während das Bergbau- und Industriemuseum Theuern die Entwicklung der Industrie in einem zusammenhängenden chronologischen Ablauf anhand von Zeitzeugendokumenten und entsprechenden historischen Objekten aufzeigt, beleuchtet das Industriemuseum Lauf – bedingt durch die in-situ-Situation (d.h. historische Technik in historischen Gebäuden am historischen Standort) – schlaglichtartig die regionale Industriegeschichte, wobei hier den technischen Prinzipien besondere Bedeutung zukommt.

Bei der Ausstellung im Bergbau- und Industriemuseum Theuern wird dem Besucher ein Einblick in die Welt der Industrie zwischen 1800 und der Gegenwart auf sechs übersichtlichen Epochen vermittelt. Diese sind: 1800-1860 Armes reiches Land, 1860-1890 Aufbruch ins Industriezeitalter, 1890-1914 Blütezeit im Kaiserreich, 1914-1948 Krieg und Krisenzeiten, 1948-1989 Wirtschaftswunder und Konsum, 1989-heute Industrielandschaft Oberpfalz. Die Besucher werden dabei entdecken, dass „Made in Ostbayern“ heute weit mehr ist als Glas, Porzellan, Gusseisen, Stahl und Holz. Warum sich Unternehmen damals in ländlich-idyllischen Regionen niedergelassen haben und den Standort Oberpfalz schätzen. Und wie aus ihnen heute weltweit bekannte Firmen wurden, die zum Teil auch schon den Weltraum erobert haben. Neben Hör- und Videostationen wird es Mitmachstationen geben die auch für Kinder leicht erfassbar sind.

Gesamtkosten (geplant): 519.791,00 €